
In den hier versammelten 18 Lebensgeschichten von Frauen lassen uns Bölck und Veth mitfiebern und staunen, nicht zuletzt da diese Frauen Vorreiterinnen sind, die uns ihren neugierigen und offenen Umgang mit dem Fremden und der Fremde vermitteln. [...] Reichlich bebildert eröffnen die Fotos den Blick auf agierende Personen wie ihre Lebensräume, die Städte Qingdao, Peking und Shanghai. Sie orchestrieren das zeitgeschichtliche Gesamtbild dieser faszinierenden und unbedingt lesenswerten Frauenbiografien aufs Feinste. (Katrin Rüger, Buchhandlung Buchpalast in München) (mehr)
Ein origineller Band versammelt in 18 Episoden Biographien deutschsprachiger Frauen, die sich freiwillig, fluchtbedingt, mit Neugier, Weltoffenheit, missionarischem Eifer oder auch kolonialen Vorurteilen im Gepäck in das Reich der Mitte begaben. [...] Eine empathische, ermächtigende und Fernweh nach Fernost weckende Studie. (Steffen Gnam, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 6.6.24)
Durchweg waren es [...] Frauen, die eine besondere Beziehung zu China
hatten oder entwickelten und meist nach ihren dortigen Aufenthalten dort Bücher schrieben. Aus diesem Fundus zauberten Bölck und Veth 18
Miniaturen, die natürlich die Personen beschreiben, aber auch die Orte und die
Zeit, in der sie in China lebten. Und man erfährt nebenbei auch
deutsch-chinesische Geschichte auf unterhaltsame Weise. (Wolfgang Hirn, Chinahirn - der unabhängige Newsletter, Ausgabe 75, 2.1.24)
Die Porträts, die ganz unterschiedliche Zeiträume abdecken und in unterschiedliche Ecken Chinas führen, sind kurzweilig geschrieben, enthalten viele Originalzitate aus Briefen, Tagebüchern und Publikationen der Protagonistinnen und sind von den Autorinnen feinfühlig in ihren historischen Kontext und den Zeitgeist eingebettet worden. Dadurch bieten sie sowohl Lesern und Leserinnen mit umfassenden Kenntnissen der Geschichte und Geografie Chinas als auch Neulingen einen echten Lesegenuss! (Magazin Konfuzius-Institut, 5/2023)
Den Autorinnen ist es gelungen , dass sich nicht nur offenkundig "spannende" Leben (wie das Leben einer Spionin) wirklich spannend lesen, sondern auch die "normalen" Leben. Aber was ist an einem Leben in China überhaupt normal? Hier wird die Geschichte europäisch-chinesischer Beziehungen aus verschiedenen Perspektiven - geografischen, historischen und persönlichen - zugänglich. Eine unterhaltsame, nachdenklich machende Reise durch die gar nicht ferne Vergangenheit. (Dr. Christine Maiwald, StuDeO-INFO Dez. 2023)
[Ruth Werner] ist [...] nur eine unter ähnlich abenteuernden und mutigen Frauen, die hier, beginnend mit Ida Pfeiffer (1797 – 1858) und endend mit Eva Siao (1911 – 2001) porträtiert werden. Ihre bei allen unterschiedlichen Berufen, ob Ärztin, Journalistin, Missionarin, Wissenschaftlerin oder Feinbäckerin – Gemeinsamkeit: ihr Leben in und ihre Leidenschaft für China. So ist Ausgerechnet zu den Chinesen... nicht nur eine Hommage an diese Frauen, sondern auch ein Gutteil der Wahrnehmungsgeschichte Chinas. (Prof. Erhard Schütz, Der Freitag, Nr. 45, 9.11.23)
"Dieses Buch ist nicht als 'Gebrauchsanweisung' gedacht oder als Buch über 'die Chinesen'. Es will vielmehr die Vorstellungen von China um 55 Puzzleteile aus den unterschiedlichsten Bereichen ergänzen, Neugier wecken und dazu anregen, sich selbst ein Bild zu machen." (Aus dem Vorwort).
Mehr Informationen, das Inhaltsverzeichnis und eine Leseprobe gibt es hier.
ISBN 978-3-95889-369-6, 253 Seiten, 9,95 €
Conbook Verlag, Neuss, 2022
Alle, die ihr Buch online kaufen, möchte ich bitten, in diesem Fall über den Shop der Autorenwelt zu bestellen. Dort erhalten Autorinnen und Autoren einen höheren Prozentsatz vom Umsatz als in allen anderen Online-Buchhandlungen.
Stimmen zum Buch:
Großes Lesevergnügen. Wunderbar für jeden, der Land und Leute besser kennen lernen will. Eigentlich unerlässlich, wenn man das Land bereisen will. Und nicht zuletzt: Die Tagespolitik hinsichtlich China verfolgt man nach der Lektüre mit einem weiteren Blick. (Ernst Ströer, huggendubbel.de, 17.12.22)
Der etwas andere China-Ratgeber. Die Lektüre macht neugierig auf MEHR China, mehr lesen und hören, selbst erleben und erfahren. (thalia.de, 15.12.22)
Mega spannend und interessant. Man lernt Dinge, die man sonst nur weiß, wenn man dort lebt. Sehr gut geschrieben. (mediennerd.de, 13.9.22)
"Nach einer Woche kann man viel erzählen, aber man versteht nichts", sagte mir einmal eine Bekannte in Peking. "Nach fünf Jahren weiß man so viel, dass man sich kein Urteil mehr zutraut."
Je länger man in einem Land lebt, desto differenzierter, vielfältiger, widersprüchlicher - und damit interessanter - erscheint es. Die Auseinandersetzung mit einer anderen Kultur verändert aber auch die Wahrnehmung der eigenen; sie stellt Gewissheiten in Frage und verunsichert.
ISBN 978-3-86991-063-5, 436 Seiten, 19,90 €
Zweite korrigierte Auflage
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Klug und informativ, hintergründig und persönlich zugleich
Ein anregendes, kluges und mutiges Buch
Die privaten Eindrücke der Autorin, die sich einfühlsam und reflektiert durch ihre Zeit in China bewegt, sind durch vielfältige Literaturzitate und die Debatten mit ihren chinesischen Studierenden gewinnbringend ergänzt und ergeben eine kurzweilige Lektüre mit vielen interessanten Einblicken. Die Widersprüchlichkeiten des modernen Chinas werden nicht geglättet, sondern facettenreich und differenziert aufgezeigt. Mutig und anregend finde ich darüberhinaus die persönliche Auseinandersetzung mit Fragen der Kultur, Religion und Philosophie, die das Buch abrunden.
Fazit: Empfehlenswert für China-AnfängerInnen ebenso wie für Menschen, die sich schon lange mit dem Land beschäftigen!
Uneingeschränkte Empfehlung
Die Autorin ... hat einen enormen Einblick in die chinesische Mentalität, Anschauungen
und Meinungen der Chinesen über andere Länder gewonnen und vergleicht
diese mit den deutschen Ansichten. Sehr angenehm finde ich, dass sie
keine Bewertungen vornimmt und nur das schildert, was sie aufgrund
eigener Erfahrung und Aussagen chinesischer Studenten und Kollegen
erfährt. Das Buch regt dazu an, die eigene Meinung über andere Länder
oder auch nur über Gebräuche anderer Menschen objektiv zur Kenntnis zu
nehmen und selbstkritischer zu sein. Ich kann das Buch uneingeschränkt
empfehlen!
Ein Muss für alle China-Interessierten
... Aus vielen Mosaiksteinchen setzt Martina Bölck ein Bild voller Kontraste zusammen. Statt Widersprüche zu glätten, nutzt sie die Spannung, die aus ihnen entsteht, um Stereotype und gängige Erklärungsmuster ins Wanken zu bringen ... Alles in allem gut vierhundert durchweg kurzweilige und informative Seiten fernab von Klischees und Schwarzweiß-Malerei. Ein Muss für alle China-Interessierten.
Rezension in: ASIEN - The German Journal on Contemporary Asia (Hg: Deutsche Gesellschaft für Asienkunde e.V.) Nr. 121, Oktober 2011
Außergewöhnliche Mischung aus fundierter Information und persönlicher Erfahrung
Der Autorin ... ist mit ihrem Werk eine außergewöhnliche Mischung aus fundierter Information und persönlicher Erfahrung gelungen. Es ist sowohl ein Buch über China als auch ein Buch über das Erlernen einer Außenperspektive, d.h. die allmähliche Veränderung der eigenen Wahrnehmung durch den Kontakt mit einer fremden Umwelt. ...
Rezension: Barbara Zenke, In: Das neue China. Zeitschrift der Gesellschaft für Deutsch-Chinesische Freundschaft Berlin, Nr. 2/2011, S. 37f
Anstiftung zum Fremdgehen
Ein Kaleidoskop der gegenwärtigen chinesischen Lebenswelt, prismatisch gebrochen durch den Blick einer ihre deutsche Herkunft nie verleugnenden leidenschaftlich Neugierigen ... Alles in allem: Eine Anstiftung zum Fremdgehen. (mehr)
Rezension: Dr. Michael Ostheimer, China-Magazin des Goethe-Instituts, September 2010
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