"Was machen Sie beruflich?"


Das berufliche Leben als Patchwork, entstanden aus Neigungen, Begabungen und - dem Zufall. Einige "Grundfarben" tauchen immer wieder auf und halten alles zusammen. Mein besonderes Interesse gilt: Sprache(n); anderen Menschen und ihren Lebensgeschichten; alternativen Lebensentwürfen jenseits von Konsum und Hektik; fremden Kulturen (insbesondere China) und den reizvollen Unwägbarkeiten interkultureller Begegnungen.

Sonntag, 14. Juli 2019

MoMo7: Servietten - nicht nur zum Mundabwischen

Letzte Woche habe ich endlich meine gesammelten Servietten vor mir ausgebreitet und mich in der "Serviettentechnik" versucht.
Eigentlich ist es ganz einfach: Man zieht den dünnen, bedruckten Teil der Serviette ab, reißt ihn - je nach Motiv und Unterlage - in größere oder kleinere Stücke und klebt diese mit einem speziellen Leim und Pinsel auf eine Unterlage.
Im Internet gibt es viele Anleitungen und Anregungen dafür, deshalb muss ich das hier nicht weiter ausführen. So wird jedenfalls recht schnell aus einer weißen Pappschachtel eine hübsche Geschenkverpackung. Oder aus einem billigen Plastikteil ein romantisches Rosendöschen.

Man kann damit auch sehr viel aufwändigere Dinge herstellen, Möbel verzieren, Vasen gestalten etc. Für mich war das jetzt ein erster Versuch. Ich finde, es ist eine sehr angenehme, beruhigende Tätigkeit. Ich sitze da, pinsele vor mich hin, kann dabei Radio hören und Tee trinken... Und fast nebenher entsteht etwas Hübsches, über das ich mich freue.
Ich werde sicher in Zukunft überall nach schönen und interessanten Servietten Ausschau halten!


Hier meine gesammelten "Werke" von dieser Woche. Ich habe mit verschiedenen Untergründen experimentiert, Pappe, Plastik, Metall. Besonders stolz bin ich auf das blaue Döschen in der Mitte. Es ist aus dem unteren Teil einer Plastikflasche entstanden. Die Serviette war eigentlich ziemlich hässlich, mit blauen Weihnachtskugeln. Aber durch geschicktes Reißen und Kleben sind nur schöne Blautöne geblieben.

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